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Neuerscheinungen im Bereich Recht | Wirtschaft | Steuern:

Hanslik-Schneider, Siuda, Trofaier-Leskovar (Hg.)

Casebook Öffentliches Recht

9 aktuelle Fälle aus Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Verwaltungsverfahrensrecht und Europarecht

3. überarbeitete Auflage,facultas 2020, 182 Seiten, ISBN 978-3-7089-1903-4, EUR [A] 23,-
Leseprobe


Das Casebook Öffentliches Recht ermöglicht eine fallorientierte Vertiefung der Lehrinhalte und eine gezielte Prüfungsvorbereitung in den Bereichen des Verfassungs-, Verwaltungs- und Verwaltungsverfahrensrechts sowie des Unionsrechts. Neben allgemeinen Tipps und Tricks zur Falllösung bietet es eine Auswahl von Fällen auf Fachprüfungsniveau sowie Klausuren, die das maßgebliche Lernwissen in seiner Anwendung auf konkrete Sachverhalte veranschaulichen und vernetzen soll. mehr


Julia Iliopoulos-Strangas (Hg.)
Soziale Grundrechte in den „neuen“ Mitgliedstaaten der Europäischen Union
Zugleich eine Einführung in die mitgliedstaatlichen Allgemeinen Grundrechtslehren

Das Werk ist Teil der Reihe Human Rights - Menschenrechte - Droits de l’Homme, Band 10
facultas/Nomos 2019, 1377 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-7089-1924-9, EUR [A] 204,60

Das neue Werk setzt die langjährige Beschäftigung von Julia Iliopoulos-Strangas mit den sozialen Grundrechten als Bestandteil der mitgliedstaatlichen Verfassungsordnungen fort. Die in Teil I abgedruckten Landesberichte geben darüber Aufschluss, wie sich die einzelnen Staatsverfassungen der ‚neuen’ Mitglieder der Europäischen Union bezüglich der sozialen Grundrechte und deren Schutz verhalten haben. Den II. Teil bildet eine kritische rechtsvergleichende Bestandsaufnahme der Herausgeberin, die wichtige Erkenntnisse über den Schutz der sozialen Grundrechte in den ‚neuen’ dreizehn Mitgliedstaaten der Europäischen Union bündelt. mehr


Umberto Eco
Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt

Doktor-, Diplom- und Magisterarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften

14. Auflage, utb: facultas 2020, 288 Seiten, ISBN 978-3-8252-5377-6, EUR [A] 18,50
Leseprobe

Ecos Buch zeigt, wie man schreiben soll – auf den Leser konzentriert, dem Leser dienend, das auch einen Blick in die „Werkstatt“ Ecos erlaubt. mehr

Stefan Seiler
Strafprozessrecht

18. Auflage, facultas 2020, 348 Seiten, ISBN 978-3-7089-1912-6, EUR [A] 36,‒
Leseprobe

Die überarbeitete 18. Auflage des bewährten Lehrbuchs soll Einblick in die Grundzüge des österreichischen Strafprozessrechts geben. Die inhaltliche Gewichtung orientiert sich vorrangig an den Bedürfnissen der Praxis. Die Neuauflage berücksichtigt bereits die Änderungen durch das Gewaltschutzgesetz 2019 (BGBl I 2019/105). Die Judikatur ist bis Jänner 2020 eingearbeitet worden. mehr

Stefan Seiler
Strafrecht Allgemeiner Teil I
Grundlagen und Lehre von der Straftat

4. Auflage, facultas 2020, 320 Seiten, ISBN 978-3-7089-1911-9, EUR [A] 36,‒
Leseprobe

Das Buch zum Strafrecht Allgemeiner Teil I vermittelt das Grundlagenwissen zum Strafrecht. Es werden die Aufbauelemente des Verbrechensbegriffs erläutert. Die Ausführungen zu den einzelnen Bereichen stützen sich auf die herrschende Rechtsprechung. Zu strittigen Punkten werden die einschlägigen Lehrmeinungen zitiert, auf weiterführende Literatur zu Detailproblemen wird am Anfang der jeweiligen Kapitel hingewiesen. Literatur und Rechtsprechung sind bis Dezember 2019 eingearbeitet worden. mehr

Katalog "Kriminologie und Strafrecht": https://www.lit-verlag.de/media/pdf/e9/e1/24/Kriminologie.pdf

Empfehlungen:

Keiler/Bezemek
leg cit⁴ Leitfaden für juristisches Zitieren

 

JURIDIKUM 1/2020 ERSCHIENEN

Das Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe finden Sie unter https://www.juridikum.at/archiv/juridikum-12020/

Die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie führt weltweit zu Ausnahmezuständen und Umbrüchen. Die Situation in Österreich mit Ausgangsbeschränkungen, geschlossenen Kindergärten, Schulen, Universitäten und Geschäften, durchgehend abgesagten Veranstaltungen, Masken-Pflicht und Abstandsregeln und sehr starken Veränderungen im Arbeits- und Sozialleben aller war in dieser Form vor wenigen Wochen noch undenkbar. Es kam und kommt zu staatlichen Einschnitten und Eingriffen in unseren Alltag, unser Familien- und Berufsleben und in unsere Grundrechte, die viele Menschen so noch nicht erlebt haben. Auch wenn diese Einschränkungen aus gesundheitlichen Gründen wohl gerechtfertigt sind, beobachten wir, die Redaktion des juridikum, die derzeitige Situation sehr genau und verfolgen die rechtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen mit einem kritischen Blick. Inzwischen geht es an die Lockerung der Beschränkungen und um schwierige Fragen zur staatlichen Unterstützung der Wirtschaft, deren Verteilung und Gestaltung. In den kommenden Ausgaben des juridikum werden wir uns mit den Entscheidungen und Handlungsanweisungen der österreichischen Bundesregierung und der rechtlichen Ausgestaltung der Einschränkungen etwa in Erlässen, Verordnungen und Sammelgesetzen auseinandersetzen und untersuchen, welche Auswirkungen diese sowie internationale Entwicklungen auf Rechtssysteme und Gesellschaften haben.

Das aktuelle Heft wurde noch vor dem weltweiten Ausbruch von COVID-19 fertig gestellt und nimmt darauf daher keinen Bezug. Dennoch weisen mit Blick auf die derzeitige Situation einige Beiträge sehr aktuelle Zusammenhänge auf, etwa zur häuslichen Gewalt, der Pressefreiheit in Ungarn und dem Datenschutz bei der Überwachung auf Smartphones. Auch das thema hat mit der derzeitigen Lage zu tun:

Das thema „Lager“ wurde von Paul Hahnenkamp, Petra Sußner und Andreas Wöckinger kuratiert. Ausgangspunkt des Schwerpunkts ist die Spannung zwischen der aktuellen, weltweiten Internierung von Migrant_innen an Grenzen, etwa auch vor unseren Türen an den Außengrenzen der EU, und der historischen Aufarbeitung und wissenschaftlichen Beschäftigung mit Lagern. Welche gemeinsamen Elemente lassen sich hier etwa in rechtlicher Hinsicht ausmachen bzw besteht sogar eine Kontinuität nach dem 20. Jahrhundert als „Jahrhundert der Lager“? Den Auftakt machen Christoph Jahr und Jens Thiel, die sich mit der Geschichte der Institution „Lager“ in einem Überblick über die Jahrhunderte auseinandersetzen. Danach widmet sich Anne-Marlen Engler rechtstheoretischen Überlegungen, wenn sie fragt, „Flüchtlingslager von der Ausnahme her denken?“ Veronika Springmann untersucht in der Folge wie Sport in Konzentrationslagern der Nazis organisiert und dabei auch als Macht- und Gewaltmittel instrumentalisiert wurde. Mit der Internierung von Migrant_innen in bzw durch die EU beschäftigt sich Jenny Fleischer, die die menschenrechtliche Situation im EU-Aufnahmezentrum auf der griechischen Insel Samos beleuchtet. Susanna Paulweber führt dann ins nationale Recht zurück, genauer ins Niederösterreich des Gottfried Walhäusl, der einen Entzug von Leistungen der niederösterreichischen Grundversorgung für subsidiär Schutzberechtigte in Aussicht stellte – die grund- und unionsrechtliche Dimension stellt sie hier vor.

Mit dem vor.satz thematisieren wir die Abstimmung in der Schweiz für ein Verbot der Diskriminierung von queeren Personen und den – interpretationsbedürftigem – Mangel im aktuellen österreichischen Regierungsprogramm zum Schutz vor Diskriminierung für LGBTIQ*.

CETA wurden schon einige Adjektive umgehängt – hiermit ergänzen wir merk.würdig: Johannes Tropper beleuchtet dazu das CETA-Gutachten des EuGH aus 2019 im Lichte des Spannungsverhältnisses zwischen Demokratie und Investitionsschutz. Wie kindgerecht die österreichische Justiz ist, fragen danach Daniela Amann und Marion Johanna Neunkirchner, die sich die Situation von Kindern bei häuslicher Gewalt näher ansehen – ein derzeit leider ebenso zunehmend aktuelles Thema. Wie die Reform der Sozialversicherung von der ehemaligen türkis-blauen Bundesregierung vor dem VfGH verhandelt wurde und welche Machtverschiebung das Höchstgericht schlussendlich legitimierte, beleuchten Florian J. Burger, Sophia Marcian, Wolfgang Panhölzl und Monika Weissensteiner. Mit Blick auf eine mögliche „Corona-App“ Relevantes berichtet Alina Hanel, die zu der (vorläufig) letzten VfGH-Entscheidung zum sogenannten „Bundestrojaner“ informiert.

In der Kategorie recht & gesellschaft setzen sich Susanne Gstöttner und Lena Kolbitsch zunächst kritisch mit der Entscheidung Kurt/Österreich des EGMR auseinander, die einen nicht nachvollziehbaren Umgang des Gerichtshofs mit Opfern häuslicher Gewalt zeigt. Den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Menschenrechten thematisieren Sarah Bruckner und Marieta Kaufmann, die anhand eines Minendesasters in Brasilien zeigen, dass es höchste Zeit für ein verbindliches Abkommen der Vereinten Nationen dazu ist. Während Europa seine Innen- und Außengrenzen dicht macht, fragt Corinna Potocnik-Manzouri wie es mit der Erweiterungspolitik der EU weitergeht und untersucht Tendenzen und neue Entwicklungen anlässlich der ausbleibenden Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien. Viktor Orbán erweitert in Ungarn seine Machtbefugnisse und kann nun sogar ohne Parlament (in dem seine Partei ohnehin eine bequeme Mehrheit hat) regieren – wie sich die Pressefreiheit in diesem System Orbáns seit 2010 entwickelt hat, zeigt Andreas Pigl in einem Überblick. Warum das Adelsaufhebungsgesetz noch immer Thema ist und welche ehemaligen Adeligen es noch immer nicht lassen können mit den drei Buchstaben „von“ darauf hinzuweisen, erklärt Tobias Fädler, der die jüngere Rechtsprechung des VfGH dazu analysiert – ein wahrer Tadel für den Adel.

Der traditionell feministische nach.satz greift das Pensionssplitting auf und Valerie Purth zeigt damit, warum das Vorhaben der Bundesregierung zwar ein erster Schritt, aber noch lange nicht das Ende der Geschichte zur Gleichberechtigung sein kann.

JURIDIKUM ZUM HÖREN

Ines Rössl hat eine neue Ausgabe von juridikum zum hören gestaltet:

Sie hat ein Gespräch mit einem der Gastherausgeber_innen des aktuellen Heftes 1/2020, Paul Hahnenkamp, zum aktuellen thema „Lager“ per Skype geführt. Hier geht’s zum Soundcloud-Link:

https://soundcloud.com/juridikum/lager-gesprach-mit-paul-hahnenkamp

 

Eberhard, Fuchs, Kneihs, Vašek (Hg.)
VfGG
Kommentar zum Verfassungsgerichtshofgesetz 1953

facultas 2020
884 Seiten, Leinen
ISBN 978-3-7089-1852-5
EUR 194,-
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Madner
Gesetzensammlung Umweltrecht
5. Auflage
facultas/FlexLex 2020, 639 Seiten
ISBN 978-3-99071-071-5
EUR 24,-

 

Grabenwarter, Holoubek
Verfassungsrecht
Allgemeines Verwaltungsrecht


4., überarbeitete Auflage
facultas 2019, 498 Seiten
ISBN 978-3-7089-1864-8
EUR 39,-
Leseprobe

 

Öhlinger, Eberhard
Verfassungsrecht
12., überarbeitete Auflage
facultas 2019, 536 Seiten
ISBN 978-3-7089-1727-6
EUR 46,-
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Steuern Cover

 

 

 

 

 

Beiser
Steuern
Ein systematischer Grundriss

18. Auflage
facultas 2020, 556 Seiten
ISBN 978-3-7089-2004-7
EUR 49,-

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In der Flut der steuerlichen Änderungen nicht unterzugehen, sondern sich rasch einen guten Überblick zu verschaffen, ist das Ziel dieses Buches. Die übersichtliche Gliederung, zahlreiche Beispiele und die relevante Rechtsprechung machen es zu einem wertvollen Nachschlagewerk. mehr...

 

 

Lang20Steuerrecht

 

 

 

 

 

Kofler, Lang, Rust, Schuch, Spies, Staringer
Einführung in das Steuerrecht

19. Auflage
facultas 2020, 226 Seiten
ISBN 978-3-7089-1975-1
EUR 19,80

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Der Lehrbehelf gliedert sich in zehn Module, die direkt in Sachmaterien einsteigen. Anhand von zahlreichen Beispielen und Fällen werden die Grundlagen des Steuerrechts im Unternehmensrecht sowie die steuerrechtlichen Grundlagen grenzüberschreitender Tätigkeiten verständlich aufbereitet. Am Schluss jedes Moduls befindet sich ein Verzeichnis weiterführender Literatur und ein Fragenkatalog, der zur Kontrolle des Lernfortschritts dient. mehr...

 

 

Jaeger20Europarecht

 

 

 

 

 

Jaeger
Einführung in das Europarecht
Grundlagen – Institutionen – Durchsetzung – Binnenmarkt

3. Auflage
facultas 2020, 240 Seiten
ISBN 978-3-7089-2006-1
EUR 22,-

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Das in dritter Auflage erschienene Werk dient der ersten Befassung mit der Materie des Europarechts. Es ist auf einen sachlich tragfähigen Überblick angelegt, der als Ausgangspunkt für eine spätere spezifischere Befassung mit dem Europarecht in Studium und Praxis dienen kann. Breite und Tiefe der behandelten Fragestellungen sind entsprechend begrenzt. Ziel ist die Vermittlung eines grundlegenden Verständnisses für die Materie. mehr...

 

 

Birklbauer20Strafrecht

 

 

 

 

 

Birklbauer, Lehmkuhl, Tipold
Strafrecht Besonderer Teil I
§§ 75 – 168d StGB

5. Auflage
facultas 2020, 628 Seiten
ISBN 978-3-7089-1866-2
EUR 48,-

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Das Buch vermittelt einen Überblick über die §§ 75 – 168d StGB. Im Mittelpunkt stehen die strafbaren Handlungen gegen Leib und Leben, die Freiheit und das Vermögen. Besonders relevante Probleme werden in Form von Schlagworten jeweils an den Schluss des Kapitels gestellt, Hinweise zur praktischen Bedeutung der einzelnen Delikte und zahlreiche kurze Fälle sollen zum besseren Verständnis beitragen. Weiters wird auf prozessuale Aspekte hingewiesen, wesentliche Argumentationslinien in Literatur und Judikatur finden ebenso Berücksichtigung. mehr...
 

 

Finden Sie in unserer Broschüre Studienliteratur das spannende Energierecht von Renate Pirstner-Ebner oder das völlig neu konzipierte Europäische Zivilprozessrecht von Peter G. Mayr.

Einige FlexLex Gesetzessammlungen wie die Studiensammlung Steuerrecht von Klaus Hilber (Hg.) sind ab Herbst ebenfalls erhältlich.

 

Alle Details dazu finden Sie in unserer Broschüre, jetzt gleich durchblättern: